**Folgende Syntax in den Datensatz "ses.sav" laden und ausführen** *Als allererste Analyse führen wir eine deskriptive Analyse über alle Variablen im Datensatz durch:* FREQUENCIES VARIABLES=geschl alter symptom rückzug ses partner /NTILES=4 /STATISTICS=STDDEV MINIMUM MAXIMUM MEAN /ORDER=ANALYSIS. *Die deskriptive Analyse unserer Variablen fördert bei der Variablen "Alter" eine Unregelmäßigkeit zu Tage: *Bei der Variable "Alter" reicht die Spannweite von 11-50 Jahren. Allerdings ist ein großer Sprung zwischen 17 und 50 Jahren zu erkennen.* *Da der Wert "50" demnach einen Ausreißer darstellt, werden wir die 50-jährige Person von allen weiteren Analysen ausschließen:* USE ALL. COMPUTE filter_$=(alter ~= 50). VARIABLE LABELS filter_$ 'alter ~= 50 (FILTER)'. VALUE LABELS filter_$ 0 'Not Selected' 1 'Selected'. FORMATS filter_$ (f1.0). FILTER BY filter_$. EXECUTE. **Aufgabe 1** GRAPH /HISTOGRAM(NORMAL)=symptom. *Unser Histogramm der intervallskalierten Variable "Symptombelastung" zeigt uns Abweichungen von der Normalverteilung.* *Aufgrund unserer Stichprobengröße von 99 nehmen wir dennoch Normalverteilung an und entscheiden uns für parametrische Testverfahren.* *a) Symptombelastung in Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status:* *Die Variable "sozioökonomischer Status" hat 3 Stufen. Anstelle der einfaktoriellen ANOVA entscheiden wir uns für multiple unabhängige T-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* T-TEST GROUPS=ses(1 2) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=ses(1 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=ses(2 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). *Lediglich die Statusgruppen "niedrig" und "mittel" zeigen signifikante Unterschiede in Bezug auf die Symptombelastung. Die übrigen Paarvergleiche sind nicht signifikant, was bedeutet, dass die Mittelwerte der* *jeweiligen sozioökonomischen Statusgruppen in Bezug auf die Symptombelastung als statistisch identisch anzusehen sind.* *b) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Geschlecht:* *Die Variable "Geschlecht" hat 2 Stufen, daher entscheiden wir uns für einen T-Test für unabhängige Stichproben.* T-TEST GROUPS=geschl(1 2) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). *Der T-Test ergibt ein signikantes Ergebnis. Somit ist festzuhalten, dass die Männer in unserer Stichprobe einen signifikant höheren Symptomscore als die Frauen aufweisen.* *c) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Alter:* *Wie wir zu Anfang festgestellt haben, zeigt die Häufigkeitsanalyse unserer intervallskalierten Variable "Alter", dass die Spannweite von 11- 50 Jahren reicht. *Allerdings ist ein großer Sprung zwischen 17 und 50 Jahren zu erkennen. Da dieser Wert einen Ausreißer darstellt, werden wir ihn *in der folgenden Analyse nicht berücksichtigen.* *Um die Symptombelastung auf Unterschiede in Bezug auf das Alter zu testen, muss die Altersvariable erst kategorisiert werden. *Aufgrund der begrenzten Spannweite von 11-17 Jahren entscheiden wir uns für drei Kategorien.* FREQUENCIES VARIABLES=alter /NTILES=3 /ORDER=ANALYSIS. RECODE alter (50=SYSMIS) (Lowest thru 13=1) (13.0001 thru 14=2) (14.0001 thru Highest=3) INTO alter_kat. VARIABLE LABELS alter_kat 'Alter kategorisiert'. EXECUTE. VALUE LABELS alter_kat '1' 'bis 13 Jahre' '2' '>13 bis 14 Jahre' '3' '>14 Jahre'. EXECUTE. *Die Variable "Alter kategorisiert" hat 3 Stufen. Anstelle der einfaktoriellen ANOVA entscheiden wir uns für multiple unabhängige T-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* T-TEST GROUPS=alter_kat(1 2) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=alter_kat(1 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=alter_kat(2 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). *Die Paarvergleiche sind nicht signifikant, was bedeutet, dass die Mittelwerte der jeweiligen Altersgruppen in in Bezug auf die Symptombelastung als statistisch identisch anzusehen sind.* *d) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Copingverhalten:* *Die Häufigkeitsanalyse unserer intervallskalierten Variable "Rückzug" (s. Anfang) zeigt, dass die Spannweite von 0-5 reicht. *Um die Symptombelastung auf Unterschiede in Bezug auf das Copingverhalten zu testen, muss die Variable "Rückzug" erst kategorisiert werden. *Aufgrund der begrenzeten Spannweite von 0-5 entscheiden wir uns für drei Kategorien.* FREQUENCIES VARIABLES=rückzug /NTILES=3 /ORDER=ANALYSIS. RECODE rückzug (Lowest thru 1=1) (1.0001 thru 2=2) (2.0001 thru Highest=3) INTO rückzug_kat. VARIABLE LABELS rückzug_kat 'Copingverhalten kategorisiert'. EXECUTE. VALUE LABELS rückzug_kat '1' 'kein bis geringer Rückzug' '2' 'mittleres Rückzugsverhalten' '3' 'starkes Rückzugsverhalten'. EXECUTE. *Die Variable "Rückzug kategorisiert" hat 3 Stufen. Anstelle der einfaktoriellen ANOVA entscheiden wir uns für multiple unabhängige T-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* T-TEST GROUPS=rückzug_kat(1 2) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=rückzug_kat(1 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). T-TEST GROUPS=rückzug_kat(2 3) /MISSING=ANALYSIS /VARIABLES=symptom /CRITERIA=CI(.95). *Aus den einzelnen T-Tests ist ersichtlich, dass sich alle Rückzugsgruppen signifikant in Bezug auf die Symptombelastung unterscheiden.* *Aufgrund der Lage der Gruppenmittelwerte kann man sagen, dass ein starkes Rückzugsverhalten mit einer hohen Symptombelastung einhergeht.* **Aufgabe 2** *Wir entscheiden uns für Balkendiagramme* GRAPH /BAR(SIMPLE)=MEAN(symptom) BY ses. GRAPH /BAR(SIMPLE)=MEAN(symptom) BY geschl. GRAPH /BAR(SIMPLE)=MEAN(symptom) BY alter_kat. GRAPH /BAR(SIMPLE)=MEAN(symptom) BY rückzug_kat. **Aufgabe 3** *a) Symptombelastung in Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status:* *Die Variable "sozioökonomischer Status" hat 3 Stufen. Wollen wir uns dem Sachverhalt mittels nonparametrischer Verfahren nähern,* *entscheiden wir uns anstelle des Kruskal-Wallis-Tests für multiple U-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* NPAR TESTS /M-W= symptom BY ses(1 2) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY ses(1 3) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY ses(2 3) /MISSING ANALYSIS. *Alle Paarvergleiche sind nicht signifikant, was bedeutet, dass die Mittelwerte der* *sozioökonomischen Statusgruppen in Bezug auf die Symptombelastung als statistisch identisch anzusehen sind. Achtung: Widerspruch zu 1a)!* *b) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Geschlecht:* *Die Variable "Geschlecht" hat 2 Stufen, daher entscheiden wir uns für einen U-Test.* NPAR TESTS /M-W= symptom BY geschl(1 2) /MISSING ANALYSIS. *Der U-Test ergibt ein signikantes Ergebnis. Aus den Rohdaten ist ersichtlich, dass die Männer in unserer Stichprobe einen signifikant höheren Symptomscore als die Frauen aufweisen.* *c) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Alter:* *Die Variable "Alter kategorisiert" hat 3 Stufen. Wollen wir uns dem Sachverhalt mittels nonparametrischer Verfahren nähern,* *entscheiden wir uns anstelle des Kruskal-Wallis-Tests für multiple U-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* NPAR TESTS /M-W= symptom BY alter_kat(1 2) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY alter_kat(1 3) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY alter_kat(2 3) /MISSING ANALYSIS. *Die Paarvergleiche sind nicht signifikant, was bedeutet, dass die Mittelwerte der jeweiligen Altersgruppen in Bezug auf die Symptombelastung als statistisch identisch anzusehen sind.* *d) Symptombelastung in Abhängigkeit vom Copingverhalten:* *Die Variable "Rückzug kategorisiert" hat 3 Stufen. Wollen wir uns dem Sachverhalt mittels nonparametrischer Verfahren nähern,* *entscheiden wir uns anstelle des Kruskal-Wallis-Tests für multiple U-Tests mit Bonferroni-Korrektur (-> Alpha-Kumulierung bzw. Alpha-Inflation!).* *Da es k=3 Paarvergleiche gibt, ist unser a‘ nach der Formel a‘=a/k gerundet 0,0167.* NPAR TESTS /M-W= symptom BY rückzug_kat(1 2) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY rückzug_kat(1 3) /MISSING ANALYSIS. NPAR TESTS /M-W= symptom BY rückzug_kat(2 3) /MISSING ANALYSIS. *Aus den einzelnen U-Tests ist ersichtlich, dass sich alle Rückzugsgruppen signifikant in Bezug auf die Symptombelastung unterscheiden.* *Aus den Rohdaten ist ersichtlich, dass ein starkes Rückzugsverhalten mit einer hohen Symptombelastung einhergeht.* **Aufgabe 4** *Wir berechnen Produkt-Moment-Korrelationen:* CORRELATIONS /VARIABLES=alter symptom rückzug /PRINT=TWOTAIL NOSIG /MISSING=PAIRWISE. *Lediglich die Symptombelastung korreliert signifikant und stark positiv mit dem Copingverhalten. Dies war aufgrund der vorangegangenen Tests abzusehen.*